Archiv für den Monat: Februar 2006

Ein idealer Gatte

Verhängnisvolle Affären stehen im Mittelpunkt dieser Sittenkomödie: Die intrigante Mrs. Cheveley erpresst den aufstrebenden Unterstaatssekretär Sir Robert Chiltern mit einem Brief aus dessen Vergangenheit. Sie weiß, dass seine Karriere einst mit einem Insidergeschäft begann und droht nun, ihr Wissen zu veröffentlichen. Als Cheveley das Geheimnis seiner Ehefrau verrät, bricht für die prinzipientreue Lady eine Welt zusammen. Chilterns Freund, der heiratsresistente Dandy Lord Goring, versucht, Robert zu helfen. Er droht Mrs. Cheveley, mit der auch er eine Vergangenheit hat, als Diebin zu entlarven. Und plötzlich steht Intrige gegen Intrige …

„Ein idealer Gatte“ von Oscar Wilde ist heute Abend unter der Regie von Armin Holz im Schauspielhaus Bochum zu sehen.

Mummenschanz

Das Museum Bochum lädt heute Abend zum Maskenball „Mummenschanz“ mit verschiedenen Musik-, Tanz- und Theaterperformances wird für anspruchsvolle Unterhaltung gesorgt.

Beginn ist um 20.30 Uhr.

Die Zeit und das Zimmer

Am Anfang: zwei Männer in einem Zimmer. Dann die ganze Welt in einem Raum: Marie Steuber kommt mit ihrem Gepäck. Der Mann im Wintermantel trägt die Schlaffrau auf seinen Armen. Die Ungeduldige versucht, mit allen ins Gespräch zu kommen. Ein Mann sucht seine Uhr, die er erst gestern hier bei einem Fest verloren hat, an das sich aber niemand mehr erinnern kann.
Im Zentrum steht Marie Steuber, die den dramatischen Ablauf in Bewegung hält. Sie begegnet uns in einer Abfolge wechselvoller Ereignisse. Die Identität dieser beeindruckenden Frau wird zunehmend rätselhaft, in dem Maße, in dem sie den Männern, die ihr begegnen, klar und auf ganz selbstverständliche Weise gegenübertritt. Konventionen und Verabredungen eines gesellschaftlichen Umgangs werden von ihr unterlaufen, sie erfüllt die an sie gestellten Erwartungen nicht, nimmt sich, was sie will: den Mann, die Zeit und das Zimmer.

„Die Zeit und das Zimmer“ in der Inszenierung von Dieter Giesing ist heute Abend in den Kammerspielen zu sehen. Beginn ist um 19:30 Uhr.

Editors + The Brakes

Die Editors, das Quartett aus dem englischen Nordosten, beweisen auf ihrem Debütalbum “The Back Room” Mut zum atmosphärischen Pomp und zur ganz großen Pop-Geste. Heute Abend sind sie live im Bahnhof Langendreer. Im Vorprogramm spilen The Brakes.

Beginn ist um 20:00 Uhr.

Asian Dub Foundation

Fetten Dub-Sound gibt es heute Abend im Zakk (Düsseldorf) auf die Ohren. Zu Gast ist keine geringere als die Asian Dub Foundation. Auch die Supportliste kann sich sehen lassen. Mit dabei sind: Urban Delights, Ye:Solàr, Eva Be und Matt Flores.

Beginn ist um 20:00 Uhr, an der Abendkasse müssen 20Euro hinterlegt werden.

Aino Kannisto

Die Fotografien Aino Kannistos zeigen fiktive Inszenierungen, in denen sie selbst unterschiedlichste Rollen und Identitäten einnimmt. Die Galerie M zeigt in ihrer aktuellen Ausstellung Neue Fotografien von Aino Kannisto und widmet der finnischen Künstlerin damit zum zweiten Mal eine Einzelausstellung.

Sie ist bis zum 25. März 2006 in der Galerie M zu sehen.

Love Letters

Melissa und Andrew und ihre dramatische Liebesgeschichte, offenbart in Briefen, Zettelchen, Postkarten, Nachrichten aus fast fünfzig Jahren, in denen sie sich Alltägliches und Tiefsinniges mal lustig, mal melancholisch mitteilen.

Passend zum Valentinstag ist das Schauspiel von A.R. Garney heute am Prinz Regent Theater zu sehen. Beginn ist um 20:30 Uhr.

Angebot und Nachfrage

Ruby und Joseph sind aus der Welt gefallen. Sie, um die dreißig, ist nicht mehr „im Geschäft“, nicht mehr „dran“.
Er – vielleicht aufgrund seines Alters – ist schon längst nicht mehr trainiert genug, um noch dran bleiben zu können. Aus ehemaligen Jägern in der Steppe des Alltags sind Sammler geworden, die gemeinsam versuchen, sich ein eigenes Bild von der Welt, wie sie sich ihnen in der Wirklichkeit schon längst nicht mehr darstellt, zu schaffen.

„Angebot und Nachfrage“ von Roland Schimmelpfennig ist heute Abend in der Inszenierung von Jan Langenheim im Theater unter Tage zu sehen.
Beginn ist um 19:30 Uhr.

Wolken sind ziehender Ärger

Ein Mann und eine Frau in einem Klassenzimmer in scheinbar klaren Verhältnissen: Er, der Assistent ohne eigene Meinung, sie, die gegen Chaos, Unwissenheit und Sittenverfall kämpfende Frau.
Zwischen Absurdität und Tragik, Witz und Wahnsinn bewegt sich das verwirrend-schöne Wer-ist-was-Spiel über Beziehungen, Macht und Abhängigkeiten.

„Wolken sind ziehender Ärger“ mit Martina van Boxen und Michael Habelitz wird heut um 10:00 Uhr im Theater unter Tage gespielt.

Weitere Termine:

6. Februar : 18.00 Uhr
10. Februar : 11.00 Uhr + 18:00Uhr