Archiv für den Monat: Januar 2006

Lieber Gott mach mich blind

Robert und Martha sind seit Ewigkeiten verheiratet. Sie leben zusammen, obwohl der Anblick des anderen kaum noch erträglich ist. Sie versuchen, miteinander zu reden, obwohl sie um den beleidigenden Ausgang ihrer Gespräche wissen.
Mit feinem Humor zeichnet Wilhelm Genazino seine Figuren und deren Beziehungen. Für sein Stück „Lieber Gott mach mich blind“ wurde der Romancier und Büchnerpreisträger auf dem Heidelberger Stückemarkt ausgezeichnet.

„Lieber Gott mach mich blind“ ist in der Inszenierung von Christian Tschirner heute Abend um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Bochum zu sehen.

Weitere Termine: 4. Februar; 8. Februar; 28. Februar

Clavigo

Clavigo ist am Gipfel seines Schaffens angelangt. Nichts scheint den weiteren Aufstieg des begabten Schriftstellers zu hindern, als sich ein dunkler Fleck aus seiner Vergangenheit auftut: Clavigo löste aus Karrieregründen ein Eheversprechen, das er der mittellosen Französin Marie Beaumarchais gegeben hatte. Als Maries Bruder nun Rechenschaft von ihm fordert, bricht in ihm der alte Zwiespalt von neuem auf: die Entscheidung zwischen Liebe und Karriere.

Elmar Goerden bringt seine Inszenierung des Goethe-Klassikers, die im Juni 2004 in München Premiere hatte, nun auch nach Bochum.
Beginn ist um 19:30 Uhr im Schauspielhaus Bochum.

Weitere Termine: 4. Februar; 19. Februar

Miss Sara Sampson

Schauplatz des Geschehens ist ein heruntergekommener Gasthof in der Provinz. Eigentlich nur ein Zwischenstopp auf einer Flucht, die nach Abenteuer und Liebe schmecken sollte. Stattdessen die trübe Realität einer verkaterten Liebesbeziehung, der Albdruck einer finanziell ausweglosen Situation. Mellefont, ein an ein ausschweifendes Leben gewöhnter Libertin, ist mit der jungen Miss Sara Sampson aus deren väterlichem Haus geflohen, um auf der Suche nach einer neuen Existenz einen neuen Lebensentwurf zu entwickeln. Doch am Wendepunkt ihres Lebens müssen die beiden feststellen, dass man die eigene Vergangenheit nicht so ohne weiteres abschütteln kann.

Der Klassiker von Gotthold Ephraim Lessing ist heute Abend in der Inszenierung von Benjamin Walther im Schauspielhaus Bochum zu sehen. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Weitere Termine: 12. Februar, 16. Februar, 26. Februar

Adler’s Appetite

Die Band des Ex-Guns‘ n Roses-Drummers Steven Adler ist erstmals zu Gast in Deutschland. Mit einem hochkarätigen Line-Up, bestehend aus namhaften Musiker Kaliforniens spielt Adler’s Appetite heute Abend im Matrix. Beginn ist um 21:00 Uhr.

Antigone

Sophokles nimmt im Kampf Antigone´s ihren toten Bruder begraben zu dürfen die Frage nach der Menschlichkeit zum Thema.
Der Klassiker, griechischen Theaters ist in der Inszenierung von Tina Lanik heute Abend im Schauspiel Bochum zu sehen. Beginn ist um 19:00 Uhr.

Weitere Termine:

27. Januar
15. Februar
18. Februar
22. Februar

Hughie

Ein verlassenes Hotel in der Nähe des Broadway. Eine nächtliche Begegnung zwischen zwei Männern, die nicht in der gleichen Welt zu leben scheinen. Und dann tauscht auch noch der längst tot geglaubte Hughie auf.

Marc Lunghuß brachte seine Version von O’Neills 1941 geschriebenem Stück während der Intendanz von Matthias Hartmann im Theater unter Tage zur Premiere. Neben Martin Rentzsch und Alexander Maria Schmidt steht der Bochumer Autor Wolfgang Welt, der seit vielen Jahren als Nachtpförtner am Schauspielhaus arbeitet, auf der Bühne des Theaters unter Tage.

Heute Abend und am 18. Februar ist „Hughie“ jeweils um 20:00 Uhr im Theater unter Tage zu sehen.

A Kiss is just a Kiss

Fünf gestandene Frauen – jung wie alt – müssen sich bei einem Vorsingen beweisen, das zu einem beschwingten Liederabend führt. Dabei wird ein musikalischer Reigen von „King“ Elvis zu Prince, von Burt Bacharach bis zu den Beatles, von der Knef bis zu Annett Louisan auf die Bühne gebracht.

„A Kiss is just a Kiss“ wird noch bis zum 8. Februar im Schauspielhaus Bochum gezeigt.

The Juliana Theory

Punkrock’N‘ Roll vom Allerfeinsten präsentiert heute Abend das Matrix. Zu Gast „The Juliana Theory“. Im Vorprogramm spielen „Haste the Day“, „Zaccharia“ und „Deep Degraded“.

Beginn ist um 20:00 Uhr. Karten kosten 11€.

Das Schiff von Uluburun

Das Deutsche Bergbau-Museum Bochum (DBM) feiert in diesem Jahr sein 75-jähriges Bestehen.
Aus diesem Anlass wird eine Sonderausstellung zum Thema Versorgung und Handel mit Rohstoffen in der Späten Bronzezeit gezeigt. Dabei stehen der Ostmittelmeerraum und seine Kulturen im Mittelpunkt.
Ausgangspunkt der Ausstellung bildet die Ladung eines vor gut 3300 Jahren vor der türkischen Küste bei Uluburun gesunkenen Handelsschiffs, das einen völlig neuen, einzigartigen Beitrag zum spätbronzezeitlichen Handel liefert.

Die Ausstellung ist noch bis zum 14.07.2006, täglich im Deutschen Bergbau-Museum Bochum zu sehen.