Wo liegen die Grenzen des Machbaren bei der BHT?

 

Nach den all diesen Eigenschaften und Vorteilen einer BHT-FUE scheint sie als die Allheil-Lösung für jeden mit weit fortgeschrittenen Haarausfall. Und vielleicht sogar attraktiver als FUE und FUT, da hier viel mehr Haare zum Verpflanzen gegeben sind.

Nichtsdestotrotz sollten Sie in Betracht ziehen, ob nicht doch eine Behandlung per herkömmlicher FUE oder FUT-Methode eine Option für Sie wäre.

Denn anstatt die Körperhaarverpflanzung als einzige Option zu verstehen, ist es sinnvoller Sie als „Joker“ bis zum letztmöglichen Zeitpunkt aufzubewahren.

Gängige Erfahrungswerte zeigen, dass wenn Sie Haare transplantieren wollen, Sie bei FUE und FUT eine Erfolgschance von 70 bis 80 Prozent haben. Bei einer BHT fällt die Erfolgschance geringer aus, da diese Behandlungsmethode im Vergleich noch relativ neu ist.

Darüber hinaus bedeutet die Entscheidung für eine BHT auch einen Mehraufwand für Sie in Form von höheren Kosten. Außerdem müssen Sie noch den Torso-Donor-Index erfüllen, der Sie ebenfalls Zeit und Geld kostet.

Zu dieser Hürde kommt nach die Ungewissheit über das Ergebnis. Bei Haartransplantationen* mit Kopfhaar sieht das Endergebnis auf jeden Fall natürlich aus und fügt sich nahtlos in die bestehenden Haare ein.

Bei Körperhaaren besitzen Sie diese Sicherheit nicht. Es können abweichende Wuchsrichtungen und Wachstumszyklen auftreten, die trotz Haarwachstum, am Kopf kahlere Stellen hinterlassen.

Aufgrund all dieser Risiken ist eine umfangreiche Beratung und Abstimmung mit ihrem Chirurgen unverzichtbar. Und das Ausloten anderer Behandlungsmöglichkeiten wie FUE oder FUT.