Nietzsche Trilogie

„Nachdem der alte Gott abgedankt ist, werde ich von nun an die Welt regieren.“ Im Dezember 1888 schreibt Friedrich Nietzsche aus Turin an seinen Verehrer August Strindberg: „Denn ich bin stark genug, die Geschichte der Menschheit in zwei Stü-cke zu zerbrechen.“ Tage später folgen endgültiger geistiger Zusammenbruch, Psychiatrie in Basel und in Jena, schließlich die Rückkehr in den Schoß seiner Familie. 10 Jahre lang ringt Nietzsche mit dem Wahnsinn, mit der Mutter und der Schwester, mit der Un- und mit der Hackordnung.

10 Jahre lang ringt Regisseur, Autor und Bühnenbildner Einar Schleef mit der „Nietzsche-Trilogie“. Wie sein großes Vorbild Nietzsche sagt er von sich: „Ich bin kein Mensch, ich bin Dynamit.“

„Nietzsche Trilogie“ ist heute Abend in den Kammespielen zu sehen. Beginn ist um 19:30 Uhr.